"Ladies an gentlemen, whores and sluts; step right up, behind this curtain is where all your fantasies come to life, this is a place where you can escape, welcome to candyland!"
- Blood On the Dance Floor
Und damit herzlich willkommen auf meinem Blog und meinen ersten Eintrag! Ich werde dies als Tagebuch verwenden, als Kummerkasten und als Stresspuppe! Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten und auch sonst hafte ich nicht für Assozialitäten oder subjektives Reinsteigern in Belanglosigkeiten des Alltags.
Aber ich denke, wir können langsam starten... Mit dem richtigen Eintrag über mein Leben.
Vor drei Tagen bin ich endlich wieder nach Deutschland gekommen. Ich mag Amerika, ja, aber ich habe mich ewig auf diesen Urlaub gefreut. Nun bin ich schon einige Tage hier und muss das, was ich bereits erlebt habe, endlich mal niederschreiben, fangen wir mal ganz von vorne an!
Der Tag der Anreise:
Ich war aufgeregt wie sonstwas. Nervös und aufgeregt bis zum Himmel. Sachen gepackt, Monster getrunken, etwas aufgewärmten Nudelauflauf gegessen und dann irgendwann los. Bei meinem Glück machte das Auto natürlich erstmal Probleme, allerdings nichts schlimmes, sodass wir es noch gut zum Flughafen geschafft haben. Es war soweit alles unspektakulär und klappte auch alles. Natürlich habe ich Idiot vergessen bei der Sicherheitskontrolle den Gürtel auszuziehen, aber das war zu erwarten. Es verlief alles gut. Der Flug von Raleigh nach Philadelphia war angenehm; ein Fensterplatz für mich, angenehme Beinfreiheit und neben mir eine junge, blonde, gepflegte Businessfrau auf dem Weg nach Australien.
In Philly angekommen, bin ich ein wenig über den Flughafen gehetzt und habe meinen Flug nach Frankfurt (Main) auch gut bekommen. Und dort war es bereits ungewohnt wieder deutschsprechende Menschen um sich herum zu haben. Dann saß ich irgendwann aufeinmal in der Maschine. Wieder Fensterplatz und diesmal auch eine blonde sehr sympathische Frau neben mir, die mir später sogar ihr Essen anbat und sich mit mir über die Facebook-Süchtigen und Skype-Erklährenden Mädchen hinter uns geärgert hat. Wir fanden diese beiden Hobbitlesben vor uns auch toll; hielten Windräder für Windmühlen und ein Parkhaus für ein Stadion. Dieser Flug war für mich dennoch nervtötend, denn ich wusste nicht wohin mit meinen Beinen, weil dieses Bildungsmonster vor mir ihren Sitz SO weit nach hinten geworfen hat, dass die eh schon kaum vorhandene Beinfreiheit quasi gänzlich verschwand. Und eine Nacht über den Wolken ist auch unspektakulärer als man sich vorstellt. Das obligatorische "Chicken or pasta?" gab's natürlich auch auf diesem Flig, wobei die Pasta wenigstens noch erträglich ist. Mein Bauch mochte sie trotzdem nicht und ich fühlte mich wie ein großer Heißluftballon. Die Nacht verlief nicht gut, ich habe nur Musik gehört und versucht zu dösen, denn schlafen klappte nur sehr wenig. Und Filme gucken konnte ich auch nicht. Beziehungsweise konnte ich sie gucken, auch hören, allerdings war die Lautstärke auf dem unerträglichen Maximum und ich hatte keine Möglichkeit diese zu regulieren, denn die dafür benötigten Knöpfe fehlten einfach. Irgendwann gab es dann Frühstück. Und es ist unmöglich eine Zeit zu nennen, aufgrund des Jetlags. Aber es ist auch wirklich nicht nötig für SO etwas überhaupt eine Zeit zu nennen. Heißer, und sehr fettiger, Blätterteig, gefüllt mit Kirschjiddelkramzeugs.
Der erste Tag:
Dann irgendwan landete der Flieger 45 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit und ich kam endlich raus aus diesem Flieger. Ich kam sehr schnell an meinen 21kg schweren Koffer, den ich mit Panzerband noch hübsch verzierte. Dann wartete ich vor dem Eingang auf meine im Stau steckende Schwester. Hierbei muss man erwähnen, dass ich die ganze Zeit Phosgore gehört habe. Klasse Musik, definitiv. Irgendwann traf ich meine Schwester dann, nachdem sie mich durch das überfüllte Parkhaus lotste in dem sie größere Probleme hatte, einen Parkplatz zu finden. Dann fuhren wir los und ich sah endlich wieder deutsche Natur, betrat deutschen Boden und aß ein deutsches Brötchen. Mein Tag war gerettet. Wir erzählten viel, hörten viel Musik und freuten uns. Ich habe eine tolle Schwester, mit der ich auch im Lidl einkaufen war, bevor wir mein endgütliges Ziel erreichten. Dort verblieben wir allerdings auch nicht lang und machten uns bald wieder auf, noch einmal Einkaufen zu fahren. Diesmal in den Edeka und für meine Schwester. Auf dem Weg dorthin, hatte ich Lust bekommen durch die Stadt zu laufen, also taten wir auch dies. Nach dem Einkauf ging es dann zu meiner Schwester in die Wohnung, wo ich meine Mutter anrief, und von meiner Schwester wie eine Made im Speck bedient wurde. Hier schaffte ich es auch endlich für wenige Minuten zur Ruhe zu kommen. Später kam ihr Freund und wir spielten ein wenig PS3 und planten unsere weiteren Taten. Wir gingen mit Freunden Bowlen, was ziemlich amüsant war. ich habe jemandem getroffen, der mich nicht wieder erkannte und jemand anderes war ein wenig schockiert mich zu sehen. Bei dem zweiten Spiel gewann ich auch fast, aber trotzdem war es spaßig. Danach wurde ich nach Hause gefahren, wo ich plötzlich einem Fressflash unterlag und anfing die kleine Einliegerwohnung durchzusaugen. Irgendwann später gab ich mich noch ein wenig dem deutschen Spätabendfernsehen hin und führte eine kurze Unterhaltung mit unseren Mietern oben. Ich bezog mein Bett und dann, nach dem ich etwa 40 Stunden wach war, kam ich endlich zur Ruhe und legte mich schlafen. ich schlief in einem Bett. oder viel mehr auf einer umklappbaren Schlafcouch.
Der zweite Tag:
Mein Telefon klingelte und es war meine schwester, die mich unsanft aus dem Schlaf holte. Sie wolle mit mir frühstücken. Also kam sie, nachdem ich duschte. Während wir also so am frühstücken waren und ich so deutsche Sachen aß, klingelte es an der Tür. Und es war unglaublich, ich war mehr als nur überrascht; meine beiden Besties standen vor der Tür. ich hatte mich tierisch gefreut, auch wenn ich es in dem Moment nicht so recht zum Ausdruck bringen konnte, weil ich so überrascht war. Nachdem diese beiden wieder verschwanden, machten sich meine Schwester und ich auf, eine Busfahrkarte zu kaufen und dann waren wir im Alphatecc Geld für mich holen. Dann ging es für mich erstmal wieder nach Hause, wo ich noch einmal eine Kleinigkeit aß und mich bald wieder aufmachte. Diesmal mit dem Bus in die Stadt, wo ich dann mit einem der benannten Besties in einen anderen Bus stieg und zu jemanden fuhren, bei dem wir für die berühmte Stufenparty vorglühten. Natürlich waren doch noch ein paar andere; neben mir noch M, M, N, J und die Familie von M. Nachdem ich schon irgendwann gutes Zeug verschüttete machten wir uns auf dem Weg in die Stadt zur Stufenparty. Erst noch etwas im Yoshis gegessen und dann in den Hobbitkeller. Ein kompletter Reinfall, wir gingen und verbrachten den Abend mit uns selbst, dem Paragraph, der Band Change, manchen anderen, unserem eigenen Alkohol und einer Menge Spaß. Natürlich freuten sich viele mich wieder zu sehen, und viele waren reichlich verwundert. Allerdings wurde es schnell doof, sodass wir uns um 3uhr morgens auf den Nach-Hause-Weg begeben haben. Mit einem Taxi. Ein wenig gegessen, ein wenig TV und wieder Schalf. Und diesmal richtig.
Der dritte Tag:
13:30uhr. Ich wache auf. Ich dusche. Ich packe endlich meinen Koffer aus, esse wieder, werde von unseren Mietern zum Grillen eingeladen und ergebe mich der totalen Entspannung. Ich bekomme endlich selbst internet hier und durchstreife die Standardseiten für mich. Das Grillen verlief sehr schön, ich hatte Spaß und sah Leute wieder, die ich eigentlich schon vergessen hatte. Später ging das Gespräch mit P noch ein wenig weiter und wir unterhielten uns für geraume Zeit über mich und meine Zukunft. Und was die bringt weiß ich jetzt noch nicht. Nach dem Grillen und Fußballspielangucken, ging ich als letzter und begann diesen Blog zu tippen. Nun werde ich aber ins Bett gehen, denn morgen ist wieder viell geplant. Eigentlich nur das Dorffest in Großsteinhausen, aber das ist genug. und damit; gute Nacht!
Damit beenden wir den ersten Blogeintrag. Mission erfolgreich erfüllt, ich blogge nun ganz offiziell. Man liest sich!

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